Die Einrichtung befindet sich im Stadtteil Bebelhof. Seit 1997 ist sie als Kindertagesstätte im Stadtteil vertreten und wurde 2013 zum Kinder- und Familienzentrum weiterentwickelt.
Das pädagogische Konzept verbindet den Early Excellence-Ansatz mit einem halboffenen Konzept, vielfältigen Fachräumen und einer kindgerechten Tagesstruktur. Die Kinder gehören einer Stammgruppe mit festen Bezugspersonen an. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit, verschiedene Fachräume der Einrichtung frei zu wählen. Dazu gehören ein Atelier, eine Bücherei, ein Rollenspielraum, ein Entspannungsraum, ein Bewegungsraum, eine Cafeteria mit Kinderküche, eine Werkstatt, ein Bauraum, ein Musikraum sowie der Garten. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten die Kinder in ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen, geben Impulse und gestalten anregende Lern- und Erfahrungsräume.
Zur Erweiterung der Bildungs- und Erfahrungsangebote finden jeden Freitag Ausflüge in die nähere Umgebung statt. Darüber hinaus werden regelmäßig der Wald, die Bücherei, der Wochenmarkt und verschiedene Museen besucht.
Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist Bestandteil des pädagogischen Alltags. Das Frühstücksangebot umfasst abwechslungsreiche und gesunde Lebensmittel aus dem Bioladen. Am Frühstücksbuffet können die Kinder ihr Frühstück selbstständig und nach ihren Vorlieben zusammenstellen. Auch das Mittagessen ist in den pädagogischen Tagesablauf integriert. Das rollende Mittagessen ermöglicht eine flexible Gestaltung der Mahlzeiten und fördert die Selbstständigkeit der Kinder. An den Ausflugstagen am Freitag bringen die Kinder ihr eigenes Frühstück in einem Rucksack mit, sodass bei Bedarf auch unterwegs ein Picknick stattfinden kann.
Die Einrichtung besteht aus vier Gruppen: einer Krippengruppe mit 15 Kindern, einer Integrationsgruppe mit 18 Kindern sowie zwei Ganztagsgruppen mit jeweils 25 Kindern.
In der Integrationsgruppe stehen die Teilhabe und die Zugehörigkeit aller Kinder im Mittelpunkt. Ziel ist es, jedem Kind unabhängig von seinen individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und seiner Lebensgeschichte einen gleichberechtigten Zugang zum gemeinschaftlichen Alltag zu ermöglichen. Unterschiedliche Voraussetzungen und Lebensgeschichten werden als Ausdruck gesellschaftlicher Vielfalt berücksichtigt und als Bereicherung des Zusammenlebens verstanden.