Die Erfahrungen, die ich mit Early Excellence sammele, sind toll. Ich kann sehen, wie Kinder sich frei entfalten und entwickeln können, ohne Druck und in ihrem eigenen Tempo. Durch „offene Türen“ wird den Kindern Entscheidungsfreiheit gelassen, selbst über ihren Spielort und somit über ihre Bedürfnisse zu bestimmen. Jedes Kind bestimmt selbst, was, wie oft und wann es spielen möchte.
In diesem System haben Kinder die freie Wahl, in welchem Bereich sie spielen und forschen möchten. Durch die Mischung der Altersgruppen entwickeln ältere Kinder beispielsweise Verantwortungsgefühl und Fürsorge für die Jüngeren.
Die Jüngeren wiederum können durch Beobachtung, Nachahmung und schließlich mit der Unterstützung der Älteren vieles schneller und zum Teil besser erlernen.
Während meiner Zeit als Erzieherin im FZ Papenkamp in Hannover habe ich persönlich gelernt, dass Kinder ihre eigenen Akteure sein können und sollen. Je mehr Freiraum und Entscheidungsmöglichkeiten ihnen geboten werden, desto mehr werden sie anfangen, selbstständig und eigenverantwortlich zu agieren.
Wenn Kindern mehr zugetraut und in unterschiedlichen Situationen weniger eingegreit wird, werden sie anfangen, eigene Lösungswege zu finden, und die Erzieher*innen wird nur selten gebraucht.
Es ist sinnvoll, ihnen in respektvoller Distanz ab und an Denkanstöße bzw. Hilfestellung zu geben, damit sie in ihren weiteren Interaktionen eigenständiger handeln können. Erlerntes kann ohne erneute Hilfe der Erzieher*innen abgerufen werden.