Stefanie Entzmann, Stuttgart, 2018

Sternenhimmel

Als leidenschaftliche Anhängerin der Idee und des Menschenbildes, die dem Early-Excellence-Ansatz zugrunde liegen, fallen mir auf Anhieb viele besondere Momente, Begegnungen und Gespräche ein.

Nach einigem Nachdenken möchte ich jedoch ein kleines bisschen aus dem Nähkästchen des Stuttgarter Early Excellence-Beraters plaudern. Mit meinem geschätzten Early-Excellence-Weggefährten Gerhard Loewe im Kursleitungsteam habe ich bereits zum 6. Mal die Weiterbildung zum Early Excellence-Berater*in abgeschlossen. Mit zunehmender Erfahrung nimmt über die Jahre hinweg die Spannung vor dem Start eines neuen Kurses etwas ab, die Gelassenheit nimmt zu und ein Maß an Routine kehrt ein. Kurz vor Beginn stellen sich trotzdem Lampenfieber und Anspannung ein. Fragen kommen auf wie: „Wer wird da wohl sitzen? „Hoffentlich gelingt es dir wieder, die Menschen zu erreichen und für die Sache zu begeistern.“ Manchmal schießen mir auch Gedanken durch den Kopf wie: „Hoffentlich bin ich den Fragen, die da kommen, auch inhaltlich gewachsen ...“

Nach dem ersten Kennenlernen am Ende des ersten Moduls erfolgt eine innere Bestandsaufnahme und ich beginne automatisch, mir einen Eindruck von den Teilnehmer*innen zu verschaffen. Innere Bilder entstehen …

Mit fortschreitender Kursdauer verändert sich mitunter der erste Eindruck, Bilder werden korrigiert – was jedoch bleibt, ist, dass mir die Menschen trotz Routine nach und nach ans Herz wachsen. Nach dem fünften Modul biegen wir auf die Zielgerade ein, das Abschlussmodul mit den Präsentationen und somit das Kursende stehen kurz bevor. Unter den Teilnehmer*innen entsteht „Wehmut“ und auch bei uns Kursleitungen steigt die Spannung in Bezug auf die Inhalte und Ergebnisse der Abschlusspräsentationen.

In Modul 6 ist es dann so weit. Der Moment der Abschlusspräsentationen ist gekommen! Die Teilnehmer*innen präsentieren auf vielfältige, zum Teil äußerst kreative Weise, welche theoretischen Erkenntnisse sie im Laufe der Weiterbildung gewonnen haben bzw. welche Umsetzungsmöglichkeiten sie entdeckt haben.

„Mein lieber Gerhard” und ich sind jedes Mal aufs Neue sehr gespannt, was wir wohl zu sehen bekommen. Und immer wieder – auch nach dem sechsten Durchgang – gibt es Menschen, die uns mit ihrem Vortrag bzw. ihrer Präsentation überraschen und berühren. Zum Beispiel, wenn plötzlich eine während des Kursverlaufs sehr zurückhaltende Teilnehmerin mit einer brillant fundierten Präsentation überzeugt. Wir sind berührt und auch ein kleines bisschen stolz, weil wir am Ende immer wieder erkennen und spüren, dass es uns gelungen ist, andere Menschen für die Idee Early Excellence zu begeistern und als Mitstreiter für das Wohl von Kindern und ihren Familien zu gewinnen. Die Zertifikatsverleihung ist für uns „alten Hasen“ und die neuen funkelnden blauen Sterne am Early Excellence-Firmament immer wieder ein bewegender Augenblick.

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Ansprechpartner

Felix M. Mayer

Fachberatung Region Südwest
Frankfurt am Main / Hessen

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